Der Podcast Synapsen begibt sich auf Spurensuche und liefert Fakten, Hintergründe und Geschichten zu aktuellen Fragen der Forschung. Die Produktion des NDR konzentriert sich dabei alle zwei Wochen auf ein Thema, das dann ic ca. 60 Minuten erklärt wird.

Die Themen sind dabei so abwechslungsreich wie spannend. Und zum Glück wird jedes Thema auch gut verständlöich aufgearbeitet. Ideal für den mittelgroßen Wissenshunger.

Aktuelle Folge:

Veröffentlichung:
Monatlich
Folgenlänge:
< 90 Minuten
Plattform:
Apple Podcast, Android Podcast, Deezer, RSS-Feed
Format:
Gespräch, Reportage
Für Kinder:
Ja

Mehr von Synapsen

28. 08. 2026

(155) Psychisch am Limit? Wie es Kindern wirklich geht

Handysucht, Einsamkeit, verlorene Generation - bei Kindern und Jugendlichen klingt vieles nach Krise. Die Bestandsaufnahme von Psychologe Julian Schmitz liefert überraschende Antworten.Geht es Kindern und Jugendlichen wirklich so schlecht wie nie zuvor? Dieser Eindruck drängt sich auf, wenn man Schlagzeilen oder Gespräche zwischen Erwachsenen verfolgt. Und diese Sorge beeinflusst auch den politischen Diskus, zum Beispiel dann, wenn Parteien oder Politiker ein Smartphoneverbot fordern.Aber stimmt das Bild überhaupt? In dieser Sonderfolge spricht Wissenschaftsredakteurin Melanie Stinn mit Julian Schmitz, Professor für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie an der Universität Leipzig. Er leitet dort… Zur Episode...
17. 07. 2026

(154) Viren-Special: Was können wir aus Hanta und Ebola lernen?

Wie viel Pandemiegefahr geht von Viren wie Hanta und Ebola aus? Warum kein Grund zur Panik besteht - und wir trotzdem handeln müssen.Es gab Schlagzeilen im Frühjahr dieses Jahres, die bei manchen Menschen Ängste triggerten: Ein Infektionsausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff, der spät entdeckt wurde - mit einem Erreger, von dem viele noch nie gehört hatten. Die Behörden bekamen das Hantavirus schnell in den Griff, doch wenige Wochen später meldete die Demokratische Republik Kongo einen weiteren Ebola-Ausbruch. Auch diesmal: Spät entdeckt, mit einer Variante, die man nicht auf dem Zettel hatte.… Zur Episode...
03. 07. 2026

(153) Delir im Krankenhaus: Warum wir mehr Altersmedizin brauchen

Wenn ältere Patienten ins Krankenhaus müssen, kommen sie oft als Pflegefälle wieder nach Hause. Doch es gibt Behandlungsleitlinien, die das verhindern können. Plötzlich wie dement: Jeder dritte Mensch über 65 erleidet im Krankenhaus eine akute kognitive Funktionsstörung mit extremen Verwirrtheitszuständen. Das so genannte "Delir" ist eins der Hauptrisiken, wenn Ältere in der Klinik nicht fachgerecht behandelt werden. Denn alte Menschen sind als Patient:innen ähnliche Spezialfälle wie Kinder. Synapsen-Host Korinna Hennig und Medizinjournalistin Daniela Remus haben das beide mit ihren Vätern erlebt. In dieser sehr persönlichen Folge gehen sie der Frage… Zur Episode...
19. 06. 2026

(152) Klimawandel: Wie Patienten und Gesundheitswesen sich wappnen sollten

Krankenhäuser und Arztpraxen in Deutschland sind zu wenig vorbereitet auf Hitzewellen. Doch Klimamanagerinnen und Forschende wissen, was zu tun ist. Hitzewellen sind ein Gesundheitsrisiko, besonders in Regionen mit überalterter Bevölkerung. Doch was viele nicht wissen: Manche Medikamente wirken auch anders, wenn es heiß ist. Sie werden langsamer abgebaut oder verhindern, dass der Körper Hitze gut kompensieren kann. Welche das zum Beispiel sind und wo man das nachlesen kann, berichtet die Medizinjournalistin Silke Jäger. Sie hat recherchiert, was der Klimawandel für Patient:innen, Krankenhäuser und Arztpraxen bedeutet. Im Gespräch mit Host Korinna Hennig erklärt sie, warum es für Kliniken oft so schwierig ist, gegen überhitzte Krankenzimmer vorzugehen und Patienten in Hitzewellen… Zur Episode...
05. 06. 2026

(151) Long Covid und ME/CFS bei Kindern und Jugendlichen

Warum ist die Diagnose von postinfektiösen Erkrankungen bei Kindern so schwierig? Eine Sonderfolge mit Dr. Daniel Vilser.Es ist schwer zu sagen, wie viele Kinder und Jugendliche in Deutschland an postinfektiösen Erkrankungen leiden - ausgelöst durch verschiedene Erreger, nicht nur durch Corona. Schätzungen reichen von 10.000 bis 100.000 Fällen. Das Krankheitsbild ist divers, deshalb sind Diagnose und Therapie nach wie vor schwierig. Obwohl es für Kinder neuerdings ein bundesweites Versorgungsnetzwerk gibt, klagen betroffene Familien weiter über Wartezeiten und Unkenntnis im Gesundheitssystem, und es mangelt an großen Studien. Was weiß man mittlerweile… Zur Episode...
22. 05. 2026

(150) Fleisch essen ohne Tierleid: Zellkultur auf dem Bauernhof

Können kleine Bioreaktoren zur Produktion von "richtigem" Fleisch eine Zukunftsperspektive sein? Neuere Forschung hält das für nachhaltig.Nur jeder achte Mensch in Deutschland verzichtet ganz oder weitgehend auf Fleisch. Und gerade das Methan, das Rinder ausstoßen, gilt als Treiber des Klimawandels - vom Tierleid ganz abgesehen. Doch Kochen mit Fleisch ist auch ein kultureller Faktor. Wissenschaftsjournalistin Sigrid März stellt einen ungewöhnlichen Lösungsansatz jenseits pflanzlicher Alternativen vor: Auf einem Bauernhof in den Niederlanden steht ein kleiner Bioreaktor, mit dem "echtes" Fleisch aus tierischen Zellen kultiviert werden soll. Kann das tatsächlich eine Zukunftsperspektive… Zur Episode...