Der Podcast Synapsen begibt sich auf Spurensuche und liefert Fakten, Hintergründe und Geschichten zu aktuellen Fragen der Forschung. Die Produktion des NDR konzentriert sich dabei alle zwei Wochen auf ein Thema, das dann ic ca. 60 Minuten erklärt wird.
Die Themen sind dabei so abwechslungsreich wie spannend. Und zum Glück wird jedes Thema auch gut verständlöich aufgearbeitet. Ideal für den mittelgroßen Wissenshunger.
Aktuelle Folge:
Mehr von Synapsen
09. 10. 2026
(158) Frauengehirne, Männergehirne: Von Alzheimer bis Parkinson
Was unterscheidet das Gehirn von Frau und Mann? Welche Rolle spielen Hormone bei der Entstehung von Krankheiten? Und: Worauf schaut die Neurowissenschaft?Die Wahrscheinlichkeit an einer bestimmten mit dem Gehirn assoziierten Krankheit zu erkranken, ist für Männer und Frauen teilweise ganz unterschiedlich hoch. Frauen bekommen beispielsweise häufiger Alzheimer, Männer leiden häufiger an Parkinson. Aber warum? Welche Rolle spielt das Geschlecht der Menschen dabei? Sind die Gehirne von Frauen und Männern so verschieden? Im Gespräch mit Synapsen-Host Beke Schulmann berichtet Wissenschaftsjournalistin Sarah Emminghaus über ihre Recherche und erzählt, dass sie währenddessen immer…
Zur Episode... 25. 09. 2026
(157) Muskeln: Unterschätzte Superkraft für die Gesundheit
Kann Training Fett in Muskeln verwandeln? Neuere Forschung zeigt: Kraft könnte ein Schlüssel für die Gesundheit sein.Dass Bewegung gesund ist, wissen wir längst. Aber welche Rolle Krafttraining dabei eigentlich spielt, ist selbst vielen Fachleuten noch gar nicht so lange klar. Muskeln senden Botenstoffe durch den ganzen Körper, zum Gehirn, zum Fettgewebe, zu entarteten Zellen. Sie sind ein eigenständiges Organ, das für Langlebigkeit sorgen und sogar Krankheiten bekämpfen kann. Wie viel können wir tatsächlich durch Krafttraining verändern? Wissenschaftsjournalist Patric Seibel hat mit Forschenden aus verschiedenen Fachbereichen und Ländern gesprochen: Über ein…
Zur Episode... 11. 09. 2026
(156) F-Gase: Gefahr für Planet und Gesundheit
Viele Kühlmittel in Klimaanlagen heizen die Erdatmosphäre auf - obwohl die Politik längst gegensteuert. Helfen könnte ausgerechnet die Polizei.Fluorierte Gase finden sich in Klimaanlagen, Wärmepumpen und industriellen Kälteanlagen. Das Problem: Viele, die das ozonschichtschädigende FCKW abgelöst haben, sind trotzdem extrem klimaschädlich, und sie entweichen immer wieder in die Atmosphäre. Andere können zu gesundheitsgefährdenden Ewigkeitschemikalien abgebaut werden. Dabei ist der Ausstieg aus vielen F-Gasen längst beschlossene Sache, im Einvernehmen mit der Industrie. Wenn da nicht die organisierte Klimakriminalität wäre ...Wissenschaftsjournalistin Korinna Hennig hat mit Atmosphärenforschern gesprochen und sich auf 800 Metern…
Zur Episode... 28. 08. 2026
(155) Psychisch am Limit? Wie es Kindern wirklich geht
Handysucht, Einsamkeit, verlorene Generation - bei Kindern und Jugendlichen klingt vieles nach Krise. Die Bestandsaufnahme von Psychologe Julian Schmitz liefert überraschende Antworten.Geht es Kindern und Jugendlichen wirklich so schlecht wie nie zuvor? Dieser Eindruck drängt sich auf, wenn man Schlagzeilen oder Gespräche zwischen Erwachsenen verfolgt. Und diese Sorge beeinflusst auch den politischen Diskus, zum Beispiel dann, wenn Parteien oder Politiker ein Smartphoneverbot fordern.Aber stimmt das Bild überhaupt? In dieser Sonderfolge spricht Wissenschaftsredakteurin Melanie Stinn mit Julian Schmitz, Professor für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie an der Universität Leipzig. Er leitet dort…
Zur Episode... 17. 07. 2026
(154) Viren-Special: Was können wir aus Hanta und Ebola lernen?
Wie viel Pandemiegefahr geht von Viren wie Hanta und Ebola aus? Warum kein Grund zur Panik besteht - und wir trotzdem handeln müssen.Es gab Schlagzeilen im Frühjahr dieses Jahres, die bei manchen Menschen Ängste triggerten: Ein Infektionsausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff, der spät entdeckt wurde - mit einem Erreger, von dem viele noch nie gehört hatten. Die Behörden bekamen das Hantavirus schnell in den Griff, doch wenige Wochen später meldete die Demokratische Republik Kongo einen weiteren Ebola-Ausbruch. Auch diesmal: Spät entdeckt, mit einer Variante, die man nicht auf dem Zettel hatte.…
Zur Episode... 03. 07. 2026
(153) Delir im Krankenhaus: Warum wir mehr Altersmedizin brauchen
Wenn ältere Patienten ins Krankenhaus müssen, kommen sie oft als Pflegefälle wieder nach Hause. Doch es gibt Behandlungsleitlinien, die das verhindern können. Plötzlich wie dement: Jeder dritte Mensch über 65 erleidet im Krankenhaus eine akute kognitive Funktionsstörung mit extremen Verwirrtheitszuständen. Das so genannte "Delir" ist eins der Hauptrisiken, wenn Ältere in der Klinik nicht fachgerecht behandelt werden. Denn alte Menschen sind als Patient:innen ähnliche Spezialfälle wie Kinder. Synapsen-Host Korinna Hennig und Medizinjournalistin Daniela Remus haben das beide mit ihren Vätern erlebt. In dieser sehr persönlichen Folge gehen sie der Frage…
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